„IST WIE LEGO BAUEN“ – Filme machen mit Kindern

[:de]

“Vorwort

Ich bin eine junge Mutter, die sich dazu entschlossen hat einen künstlerischen Beruf auszuüben. Seit 2010 studiere ich Montage an der Filmuniversität Babelsberg. Abgesehen von den Erfahrungen, die ich von Projekt zu Projekt gesammelt habe, begleiten mich stets die Aspekte der rasend schnellen Weiterentwicklung der Technik und die ständige Konfrontation des konventionellen Denkens. Zu Beginn meines Studiums war es wahnsinnig schwer für mich, sich der künstlerischen Arbeit, dem neuen Umfeld und dem großen Angebot der technischen Möglichkeiten anzunehmen bzw. meinen Platz darin zu finden. In der heutigen Zeit erlebt der Mensch in meinen Augen einen sehr schnelllebigen Alltag, resultierend aus den stetig wachsenden technologischen Möglichkeiten der Mediennutzung. Auch die Produktion der Filme wird immer hochwertiger und aufwendiger. Wie sich der Anspruch und die Sehgewohnheit im Laufe der Zeit ändern ist mir besonders aufgefallen, als ich begonnen habe die Wahrnehmung von Kindern in diesen Kontext zu stellen.

Der Auslöser, sich mit dieser Thematik näher zu befassen begann, als ich vor 3 Jahren meinem damals 5-jährigen Sohn im Rahmen einer Projektinstallation einen Camcorder schenkte.

Mich beeindruckte, wie stark er meine Aufmerksamkeit mit seiner Wahrnehmung forderte. Dinge, die ich einfach übersah oder nicht mehr hinterfragte, entdeckte ich zusammen mit ihm neu. Ich wollte sie gerne einfangen. Diesem Impuls ging ich nach und es entstand ein spannendes Projekt, auf das ich im folgenden Kapitel eingehen werde.”

 

 

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“Vorwort

Ich bin eine junge Mutter, die sich dazu entschlossen hat einen künstlerischen Beruf auszuüben. Seit 2010 studiere ich Montage an der Filmuniversität Babelsberg. Abgesehen von den Erfahrungen, die ich von Projekt zu Projekt gesammelt habe, begleiten mich stets die Aspekte der rasend schnellen Weiterentwicklung der Technik und die ständige Konfrontation des konventionellen Denkens. Zu Beginn meines Studiums war es wahnsinnig schwer für mich, sich der künstlerischen Arbeit, dem neuen Umfeld und dem großen Angebot der technischen Möglichkeiten anzunehmen bzw. meinen Platz darin zu finden. In der heutigen Zeit erlebt der Mensch in meinen Augen einen sehr schnelllebigen Alltag, resultierend aus den stetig wachsenden technologischen Möglichkeiten der Mediennutzung. Auch die Produktion der Filme wird immer hochwertiger und aufwendiger. Wie sich der Anspruch und die Sehgewohnheit im Laufe der Zeit ändern ist mir besonders aufgefallen, als ich begonnen habe die Wahrnehmung von Kindern in diesen Kontext zu stellen.

Der Auslöser, sich mit dieser Thematik näher zu befassen begann, als ich vor 3 Jahren meinem damals 5-jährigen Sohn im Rahmen einer Projektinstallation einen Camcorder schenkte.

Mich beeindruckte, wie stark er meine Aufmerksamkeit mit seiner Wahrnehmung forderte. Dinge, die ich einfach übersah oder nicht mehr hinterfragte, entdeckte ich zusammen mit ihm neu. Ich wollte sie gerne einfangen. Diesem Impuls ging ich nach und es entstand ein spannendes Projekt, auf das ich im folgenden Kapitel eingehen werde.”[:]